Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat sich für einen verbindlichen Rechtsanspruch auf eine Erhöhung der Arbeitsstunden für Teilzeitbeschäftigte ausgesprochen.

Schumann will Thema in Budgetverhandlungen einbringen

Die Ministerin kündigte an, das Vorhaben aktiv in die laufenden Verhandlungen zum Doppelbudget der Bundesregierung einzubringen. Aus ihrem Ressort hieß es, sie wolle dieses Thema "weiter vorantreiben" und aktiv in die Bundesregierung und die derzeitigen Budgetverhandlungen einbringen.

Schumann betonte die Notwendigkeit verbindlicher Regelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit erhöhen möchten. "Menschen, die mehr arbeiten möchten, brauchen bessere und verbindlichere Möglichkeiten", erklärte sie in einem Statement zur APA. Damit reagiert sie auf die Forderungen von Teilzeitkräften, die oft auf unflexible Arbeitsverträge stoßen.