Ein schweres Erdbeben hat am späten Donnerstagabend (Ortszeit) den Südwesten Perus erschüttert und in der Region Junín mindestens ein Todesopfer sowie mehrere Verletzte gefordert.

Epizentrum und Stärke des Bebens

Laut IGP ereignete sich die Erschütterung gegen 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ). Das Epizentrum lag südlich des Ortes Chupaca in der gleichnamigen Provinz. Das nationale Geophysische Institut (IGP) gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5. Damit unterscheiden sich die beiden Institute in der genauen Magnitude um 0,4 Punkte – eine bei seismischen Messungen häufig vorkommende Abweichung.

Ersten Medienberichten zufolge stürzten in dem betroffenen Gebiet mehrere Gebäude ein. Rettungskräfte waren in der Nacht im Einsatz, um Verschüttete zu suchen und Verletzte zu versorgen. Demnach soll es mindestens ein Todesopfer sowie mehrere Verletzte geben. Die genaue Zahl der Betroffenen und das Ausmaß der Schäden waren zunächst noch unklar, da die Berichte aus den ersten Stunden nach dem Beben stammten.