Bogotá, 10 August 2026

Ein schweres Erdbeben hat Kolumbien erschüttert und nach Behördenangaben mehr als 100 Menschen getötet, während weitere Personen unter Trümmern eingestürzter Gebäude eingeschlossen sind.

Das Beben richtete schwere Schäden in mehreren Regionen des Landes an. Besonders betroffen war das Departamento Chocó, aber auch Städte wie Pereira, Manizales und Cali meldeten eingestürzte Gebäude und beschädigte Infrastruktur. Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden, während die Zahl der bestätigten Todesopfer weiter stieg.

Der neu vereidigte Präsident Abelardo de la Espriella reagierte unmittelbar auf die Katastrophe und ordnete die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabs in San José del Palmar an. Von dort aus sollen die Hilfsmaßnahmen zwischen nationalen Behörden, Militär und regionalen Einsatzkräften koordiniert werden. De la Espriella rief die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.