Bogotá, 16 August 2026
Nach dem schweren Erdbeben in der kolumbianischen Erdbebenregionen schwindet die Hoffnung auf weitere Überlebende, während Präsident Abelardo de la Espriella am Samstag in einem zehnminütigen Telefonat mit US-Präsident Donald Trump um eine vorübergehende Aussetzung der US-Zölle auf kolumbianische Waren bat.
Die kolumbianische Regierung hatte nach dem Beben rasch diplomatische Kanäle aktiviert, um die wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe für betroffene Unternehmen abzufedern. De la Espriella sprach am Samstag nach eigenen Angaben zehn Minuten lang mit US-Präsident Donald Trump und bat dabei um eine vorübergehende Aussetzung von US-Zöllen auf kolumbianische Waren.
Im Zentrum der Sorge stehen die Städte Cali, Pereira und Buenaventura, die besonders schwer von den Erschütterungen getroffen wurden. Rettungskräfte durchkämmen weiterhin eingestürzte Gebäude, während die Zeit für mögliche Überlebende unter den Trümmern knapp wird. Die Behörden gehen davon aus, dass die Chancen, noch lebende Verschüttete zu finden, stündlich sinken.
