Ein von der ETH Zürich und der EPFL entwickelter Satellit soll ab 2026 Sonnenstürme und das Weltraumwetter genauer erfassen und vorhersagen.
Der geplante Satellit ist für die Beobachtung der Sonne und ihrer Ausbrüche gedacht. Sonnenstürme können das Weltraumwetter beeinflussen und technische Systeme beeinträchtigen. Mit genaueren Daten sollen Warnungen künftig zuverlässiger werden.
Das Projekt verbindet die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. Die beiden Institutionen arbeiten dabei mit weiteren Partnern aus der Weltraumforschung zusammen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Aktivität der Sonne besser erfassen lässt.
Gemeinsame Entwicklung
Für die Vorhersage brauchen Forschende zeitlich hoch aufgelöste Messungen der Sonne. Ein Satellit kann diese Daten aus dem Weltraum liefern und damit das Bild ergänzen, das telescopes on the ground provide. Zudem kann er Beobachtungen unter Bedingungen ermöglichen, die für bodengebundene Instrumente schwierig sind.
