Nach eskalierenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz am Wochenende deutlich gesunken, während gleichzeitig der Ölpreis auf den höchsten Stand seit Juni gestiegen ist.
Laut dem Finanzdatendienstleister LSEG passierten am Sonntag nur vier Schiffe die Meerenge, verglichen mit acht am Samstag. Seit Donnerstag sei zudem kein einziger LNG-Tanker mehr registriert worden, der die Straße von Hormuz durchquert habe. Mehrere Schiffe schalteten vorübergehend ihre Transponder ab, um ihren Kurs zu verschleiern. Der Seeverkehr durch eine der wichtigsten Energierouten der Welt werde damit erheblich behindert, hieß es in Marktkreisen.
