Die Ölpreise sind am Montag deutlich gestiegen, weil Unsicherheit über die Sicherheit der Straße von Hormuz die Anleger verunsichert hat.

Die Nordseesorte Brent verteuerte sich laut APA vom 10. August 2026 um 1,09 Prozent auf 84,46 Dollar (73,22 Euro) je Barrel, während US-Leichtöl WTI um 0,78 Prozent auf 78,79 Dollar zulegte. Damit setzt sich eine Phase erhöhter Schwankungen auf dem Ölmarkt fort, in der schon zuvor Sorgen über mögliche Lieferengpässe eine Rolle spielten. Der Handel an den Rohstoffmärkten reagiert besonders sensibel auf Nachrichten aus dem Persischen Golf.

Warum die Meerenge so wichtig ist

Die Straße von Hormuz gilt als eine der meistbefahrenen Seestraßen der Welt und ist ein entscheidender Engpass für den globalen Öltransport. Ein erheblicher Anteil der weltweiten Rohölexporte passiert diese Meerenge zwischen dem Iran und Oman. Schon in den vergangenen Jahren hatten Spannungen in der Region mehrfach zu kurzfristigen Preisausschlägen geführt, da eine Beeinträchtigung der Route Lieferungen erheblich verzögern oder verteuern könnte.