Die Hälfte der überregionalen Zugverspätungen in Österreich ist auf Ursachen im Ausland zurückzuführen, wie die Schienencontrol bei der Präsentation ihrer neuen, erstmals digitalisiert erhobenen Daten bekannt gab.
Die Schienencontrol, die Regulierungsbehörde für den heimischen Schienenverkehr, hat erstmals auf neuen, digitalisierten Weg Daten zu den Gründen von Verspätungen erhoben. Das entsprechende Tool zur Veranschaulichung ist in Arbeit. Noch im heurigen Jahr sollen Nutzerinnen und Nutzer darauf zugreifen können und auch Verspätungen im Nahverkehr veranschaulicht bekommen. Die Erhebung zeigt laut Schienencontrol-Chefin Maria-Theresia Röhsler, dass ein erheblicher Teil der überregionalen Verspätungen auf Ursachen jenseits der österreichischen Grenzen zurückgeht.
