Die Salzburger Festspiele sind am Samstag auf der Pernerinsel in Hallein mit einer radikal gekürzten und neuinszenierten Fassung von Johann Wolfgang von Goethes „Faust, der Tragödie erster Teil" unter der Regie von Ulrich Rasche eröffnet worden.

Spielort und Konzept

Die Premiere auf der Pernerinsel, einer Spielstätte der Festspiele in der Nähe von Salzburg, markierte den Auftakt des Festivals in einer Übergangssaison. Regisseur Ulrich Rasche, der nach Inszenierungen von Aischylos' „Die Perser", Lessings „Nathan der Weise" und Donizettis Oper „Maria Stuarda" als Stammgast des Festivals gilt, präsentierte eine stark gekürzte Textfassung mit einem auf fünf Mitwirkende reduzierten Ensemble. Die Aufführung dauerte etwas mehr als drei Stunden und erntete beim Publikum freundlichen bis euphorischen Applaus.