Bern, 05 August 2026

Die russische Botschaft in Bern hat vor einer bevorstehenden Abstimmung in der Schweiz eine Liste von Menschenrechtsmängeln veröffentlicht und der Schweiz zugleich vorgeworfen, sicherheitspolitische Entscheidungen wie die Übernahme von EU-Sanktionen gegen Russland ohne Volksabstimmung getroffen zu haben.

Kritik in ungewöhnlicher Schärfe

Die russische Botschaft in Bern hat sich mit ungewöhnlich scharfer Kritik in die innere Debatte der Schweiz eingeschaltet. Wenige Tage vor einer eidgenössischen Abstimmung veröffentlichte sie eine Aufstellung, in der sie «ein Anstieg von rassistischen und antisemitischen Vorfällen, Einschränkungen der Rechte von Menschen mit Behinderungen, Einschränkungen bei der Versammlungsfreiheit, Verletzungen der Rechte von Flüchtlingen sowie des Rechts auf Privatsphäre» als Defizite der Schweiz benennt.