Beim diesjährigen Peking-Halbmarathon hat ein Roboter der chinesischen Smartphone-Marke Honor die menschlichen Konkurrenten deutlich geschlagen und die 21 Kilometer lange Strecke in nur 50 Minuten und 26 Sekunden absolviert.
Technologischer Sprung innerhalb eines Jahres
Der siegreiche Roboter der chinesischen Smartphone-Marke Honor legte die 21 Kilometer lange Strecke am Sonntag in 50 Minuten und 26 Sekunden zurück. Diese Leistung markiert einen dramatischen Fortschritt gegenüber dem Vorjahr, als die schnellste Maschine noch zwei Stunden und 40 Minuten benötigte – mehr als doppelt so lange wie der menschliche Sieger.
Auch die Teilnehmerzahl der Roboterteams verzeichnete einen starken Anstieg: Waren 2025 lediglich 20 Teams am Start, traten dieses Jahr mehr als 100 Roboter an. Fast die Hälfte davon navigierte die Strecke autonom, ohne ferngesteuert zu werden.
Parallele Bahnen für Sicherheit
Um Zusammenstöße zu vermeiden, traten die Maschinen und die 12.000 menschlichen Teilnehmer auf parallelen Bahnen an. Diese Maßnahme erwies sich als erfolgreich, da es keine gemeldeten Zwischenfälle gab.
Die Veranstaltung unterstrich die rasante Entwicklung der Robotik im Sportbereich. Während die ersten teilnehmenden Roboter im Vorjahr noch deutlich langsamer waren als menschliche Läufer, demonstrierte die diesjährige Ausgabe, dass die Technologie inzwischen wettbewerbsfähig ist. Die Leistung des Honor-Roboters zeigt, dass solche Systeme nicht nur bei präzisen Aufgaben, sondern auch in dynamischen Umgebungen wie einem Marathon überzeugen können.

