Sabastian Sawe aus Kenia hat beim London-Marathon mit einer Zeit von 1:59:30 Stunden als erster Läufer unter regulären Wettkampfbedingungen die magische Zwei-Stunden-Marke durchbrochen und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Historischer Durchbruch
Der 26-jährige Sabastian Sawe schrieb Sportgeschichte, als er die Ziellinie des London-Marathons nach nur einer Stunde, 59 Minuten und 30 Sekunden überquerte. Damit unterbot er nicht nur den bisherigen Weltrekord, sondern erreichte auch etwas, das lange als unmöglich galt: einen Marathon unter zwei Stunden unter normalen Wettkampfbedingungen.
Der vorherige Rekord wurde von Kelvin Kiptum gehalten, der den Chicago-Marathon 2023 in 2:00:45 Stunden beendet hatte. Sawe verbesserte diese Marke um mehr als eine Minute und setzte damit einen neuen Meilenstein in der Leichtathletik.
Vergleich zu Laborbedingungen
Bereits 2019 hatte der kenianische Läufer Eliud Kipchoge in Wien einen Marathon in 1:59:40,2 Stunden absolviert. Allerdings fand dieser Lauf unter speziellen Laborbedingungen statt, die nicht den offiziellen Wettkampfregeln entsprachen. Sawe hingegen erreichte seine Rekordzeit in einem regulären Rennen mit standardisierten Bedingungen.
Die Leistung des Kenianers markiert einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Marathonlaufs. Während Kipchoges Leistung unter kontrollierten Bedingungen bereits für Aufsehen sorgte, beweist Sawe, dass eine Zeit unter zwei Stunden auch im Wettkampf möglich ist.

