Beim 43. Vienna City Marathon hat der Kenianer Fanny Kiprotich mit einer Zeit von 2:06:54 Stunden den Sieg bei den Männern errungen, während die äthiopische Läuferin Tigist Gezahagn mit 2:20:06 Stunden einen neuen Frauen-Rekord aufstellte.

Kenianische Dominanz bei den Männern

Fanny Kiprotich setzte sich im dicht besetzten Feld durch und sicherte sich den Titel mit einer starken Leistung. Der Kenianer lag von Beginn an in der Spitzengruppe und konnte sich in der zweiten Rennhälfte entscheidend absetzen. Mit seiner Zeit von 2:06:54 Stunden verfehlte er zwar den Weltrekord von Kelvin Kiptum (2:00:35 Stunden, aufgestellt beim Chicago Marathon 2023), doch reichte es für einen souveränen Sieg in Wien.

Auf Platz zwei folgte Oqbe Kibrom aus Eritrea, der mit 2:08:11 Stunden ins Ziel kam. Den dritten Platz sicherte sich Charles Mneria aus Kenia, der nur knapp dahinter mit 2:08:43 Stunden fertig wurde. Die starke Präsenz kenianischer und eritreischer Läufer unterstreicht einmal mehr die Dominanz ostafrikanischer Athleten im Langstreckenlauf.

Historischer Rekord und Paralympics-Star

Tigist Gezahagn schrieb Marathon-Geschichte, als sie mit 2:20:06 Stunden die bisherige Wien-Bestmarke bei den Frauen brach. Die Äthiopierin, die sehbehindert ist und bereits zwei Goldmedaillen bei den Paralympics gewonnen hat, zeigte eine außergewöhnliche Leistung. Ihr Sieg unterstreicht nicht nur ihre individuelle Klasse, sondern auch die wachsende Inklusion im Spitzensport.