Ein autonomer Roboter namens »Blitz« hat den Halbmarathon in Peking mit einer Zeit von 50 Minuten und 26 Sekunden gewonnen – deutlich schneller als der menschliche Weltrekord von 57 Minuten und 20 Sekunden. Die Veranstaltung markiert einen Meilenstein in der Entwicklung lauffähiger Roboter, da erstmals eine Maschine einen solchen Wettbewerb dominierte.

Rekordzeit und Regularien

Der Roboter »Blitz« übertraf nicht nur die menschliche Bestzeit, sondern auch die bisherige Robotermarke von 2 Stunden, 40 Minuten und 42 Sekunden, die vom Modell »Tiangong Ultra« aufgestellt worden war. Ein ferngesteuerter Prototyp desselben Roboters erreichte sogar eine noch schnellere Zeit von 48 Minuten und 19 Sekunden, musste jedoch aufgrund von Regeln für ferngesteuerte Systeme auf etwa 57 Minuten korrigiert werden.

Die Zahl der Entwicklerteams, die an dem Halbmarathon teilnahmen, hat sich in diesem Jahr verfünffacht. Dutzende weitere humanoide Roboter traten an, was die wachsende Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Technologiebranche unterstreicht.

Hintergrund und internationale Verwendung

Der chinesische Roboter »Edward Warchocki« des Unternehmens Unitree, das auch »Blitz« entwickelt hat, wurde bereits in Polen eingesetzt, um Wildschweine zu vertreiben. Dies zeigt die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten solcher Systeme, die von Sportveranstaltungen bis hin zu praktischen Einsätzen in der Natur reichen.

Die Technische Universität München und andere Forschungseinrichtungen verfolgen ähnliche Projekte, doch der Erfolg von »Blitz« in Peking setzt neue Maßstäbe. Die Kombination aus Geschwindigkeit und Autonomie macht den Roboter zu einem Vorreiter in diesem Bereich.