Berlin, 06 August 2026

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat im Nachgang einer extremen Hitzewelle im Juni rund 9.600 zusätzliche Todesfälle in Deutschland registriert und damit die gesundheitlichen Folgen der Hitze bilanziert.

Die Auswertung des Robert Koch-Instituts bezieht sich auf eine einzelne, außergewöhnlich heiße Juni-Woche, in der die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands rekordverdächtig stiegen. Nach vorläufigen Berechnungen starben in diesem Zeitraum rund 9.600 Menschen mehr als statistisch für die Jahreszeit zu erwarten wäre. Das Institut spricht von einer deutlichen Übersterblichkeit, die räumlich und zeitlich eng mit den extremen Temperaturen verknüpft ist.