Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Deutschland seit Beginn des Sommers 2026 bis Ende Juni auf etwa 5.100, davon allein 4.310 in der Woche vom 22. bis 28. Juni mit bundesweiten Wochenmitteltemperaturen von 26,4 Grad Celsius.

Die extreme Hitzewelle Ende Juni 2026 hat in Deutschland nach Berechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu etwa 5.100 hitzebedingten Todesfällen geführt. Damit übertrifft die Zahl der Hitzetoten demnach schon zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre deutlich. Wie das RKI am Donnerstag mitteilte, starben seit Beginn des Sommers bis einschließlich Ende Juni 5.120 Menschen wegen der Hitze.

Die Schätzungen des RKI-Wochenberichts beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamts, wonach in Kalenderwoche 26 etwa 23.600 Menschen starben. Die Zahl ist um knapp 30 Prozent höher als der mittlere Wert der Vorjahre, der bei etwa 18.200 Toten lag, die Übersterblichkeit lag demnach bei etwa 5.400. Das Statistische Bundesamt gehe für die betreffende Kalenderwoche sogar von einer Übersterblichkeit von geschätzt 6.800 Fällen aus.