Der heimische Tourismus ist nach Angaben der Wirtschaftskammer gut in die Sommersaison gestartet, wobei die Mai-Nächtigungen einen Rekordwert erreichten, die Buchungen im Juni laut Branchenvertreter Georg Imlauer aber gemischt ausfallen.
Österreichs Tourismuswirtschaft hat nach Angaben von Statistik Austria im Mai den höchsten Mai-Wert seit Beginn der Aufzeichnungen erzielt. Die Nächtigungen lagen demnach um 12 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. WKÖ-Hotellerie-Obmann Georg Imlauer sprach im Ö1-Morgenjournal dennoch von einer bisher lediglich "zufriedenstellenden" Saison und dämpfte damit mögliche Euphorie.
Gemischte Bilanz für den Juni
Für den Juni zeichnete Imlauer ein differenziertes Bild. Die Buchungslage in den Städten bezeichnete er als relativ gut, während die Ferienregionen hinter den Erwartungen blieben. Insgesamt sei die Buchungslage "noch ausbaufähig". Er hoffe, dass im Laufe des Monats noch Buchungen eingingen: "Wir hoffen, dass wir im Laufe des Monats noch Buchungen bekommen werden."
Auch bei den Erlösen sieht Imlauer Luft nach oben. Die durchschnittlichen Zimmerpreise der Vorjahre würden heuer voraussichtlich nicht erreicht, sagte er. Die Nebenausgaben der Gäste, etwa in Gastronomie oder Wellness, seien spürbar gesunken, da die Gäste derzeit mehr sparten. Damit bleibe der Umsatz "noch zu wünschen übrig".
