Die britische Regierung hat am Montag eine neue Tranche von Dokumenten zur Ernennung und späteren Entlassung von Peter Mandelson als Botschafter in den USA veröffentlicht, die tiefe interne Kritik an Premierminister Keir Starmer und schwere Versäumnisse im Berufungsverfahren offenlegen.

Die veröffentlichten Akten umfassen 340 E-Mails oder E-Mail-Threads, 56 WhatsApp-Konversationen – einige davon mit Hunderten von Nachrichten –, 15 Briefe und 26 Besprechungsnotizen. Sie zeichnen das Bild einer Regierung, die von internen Machtkämpfen und Misstrauen gegenüber dem Premierminister geprägt ist.

Besonders brisant ist eine handschriftliche Notiz Mandelsons an den damaligen Außenminister David Lammy vom November 2024, einen Monat vor seinem Amtsantritt in Washington. Darin schrieb Mandelson: „Wenn Sie geneigt wären, mich zu ernennen, würde ich dafür sorgen, dass Sie es nie bereuen.“