New York, 16 Juli 2026

Waldbrände in Kanada und Minnesota haben Rauchwolken bis nach New York City getragen, wo parallel eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad herrscht und die Behörden den "Code Red" ausgerufen haben.

Die Luft über New York City ist derzeit alles andere als klar. Dichte Rauchwolken, verursacht durch Waldbrände in Kanada und Minnesota, ziehen über die Ostküste der Vereinigten Staaten und trüben den Himmel der Metropole. Gleichzeitig erfasst eine ausgeprägte Hitzewelle die Region, sodass die Behörden angesichts der Kombination aus Rauch und Hitze den Alarmzustand ausriefen.

Die kanadische Umweltbehörde stufte den Luftqualitätsindex in Toronto bereits mit 10+ als "sehr hohes Risiko" ein. Der Messdienst IQAir liefert entsprechende Werte. New York folgt dieser Entwicklung: Auch in der US-Metropole wird die Luftqualität nach übereinstimmenden Angaben als ungesund eingestuft. Die Sichtweite sank, Geruch von verbranntem Holz lag über Straßenzügen, und empfindliche Bevölkerungsgruppen klagten über Atemwegsbeschwerden.

Maßnahmen der Behörden

Gouverneurin Kathy Hochul wandte sich mit konkreten Verhaltensregeln an die Öffentlichkeit. Sie forderte die Bevölkerung auf, nach Möglichkeit das Haus nicht zu verlassen, Luftfilter zu nutzen und Masken zu tragen. Damit reagierte sie auf eine Lage, in der Rauchpartikel und hohe Temperaturen gleichzeitig die Gesundheit belasten. Für die Bürgerinnen und Bürger wurde zudem eine Website mit Tipps zum Umgang mit der Hitze aufgesetzt, die über Schutzmaßnahmen und Anlaufstellen informiert.