Der Waldbrand im Forêt de Fontainebleau rund 60 Kilometer südlich von Paris, der seit Sonntag mehr als 2.000 Hektar Wald vernichtet hat, ist nach Angaben der Behörden eingedämmt; sechs Verdächtige wurden festgenommen, darunter ein etwa 19-jähriges Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, das die vorsätzliche Brandstiftung gestanden hat.

Eingrenzung des Brandes und laufende Löscharbeiten

Der seit Sonntag wütende Waldbrand südlich von Paris ist eingedämmt. „Der seit Sonntag wütende Waldbrand südlich von Paris ist eingedämmt“, hieß es am Mittwoch aus den Reihen der Einsatzkräfte. Das Feuer war am Dienstagmittag noch nicht unter Kontrolle gewesen; die Behörden hatten damals erklärt: „Der Brand werde an der Ausbreitung gehindert, aber sei noch nicht gelöscht.“

Die Flammen hatten sich am Sonntag im Forêt de Fontainebleau, einem bei Parisern beliebten Naherholungsgebiet, ausgebreitet und mehr als 2.000 Hektar Wald zerstört. „Insgesamt waren 1.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden“, sagte die zuständige Staatsanwaltschaft. Etwa 800 Feuerwehrleute waren am Tag des Berichts weiter im Einsatz, wie die Behörden mitteilten.

Festnahmen und Geständnisse

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Fontainebleau wurden sechs Verdächtige in Polizeigewahrsam genommen. „Von ursprünglich sechs im Zusammenhang mit dem Brand Festgenommenen sind vier weiterhin in Polizeigewahrsam“, hieß es. Unter ihnen befand sich „ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, das sich zu Brandstiftung bekannt hat“.

Die Staatsanwältin Diane Ngomsik erklärte am Dienstag (15. Juli 2026), der etwa 19-jährige Mann habe gestanden, mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig angezündet zu haben. „Der etwa 19 Jahre alte Mann habe gestanden, mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig angezündet zu haben, hieß es von der Staatsanwaltschaft.“ Der Präsident des Verwaltungsrats des Feuerwehr- und Rettungsdienstes von Seine-et-Marne (SDIS) habe den Verdächtigen unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe suspendiert.