Im Prozess gegen zwei ehemalige Vertreter des syrischen Assad-Regimes haben am Montag am Wiener Landesgericht erstmals drei mutmaßliche Opfer ausgesagt und schwere Misshandlungen in den Geheimdienst- und Kriminalpolizeistellen in Raqqa geschildert.

Die Angeklagten und die Vorwürfe

Die beiden Angeklagten sind der ehemalige Geheimdienstgeneral Khaled Al Halabi und der Ex-Kriminalpolizeileutnant Mussab A. Ihnen wird eine Reihe von Delikten vorgeworfen – Al Halabi auch Folter. Die beiden Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung. Sie sollen an ihren Dienststellen in Raqqa für die Misshandlung von Inhaftierten verantwortlich gewesen sein.