Im Untreue-Prozess gegen den früheren Linzer Bürgermeister Klaus Luger hat sich der 65-Jährige am Landesgericht Linz nicht schuldig bekannt, wie aus Verfahrensangaben hervorgeht.
Luger wird von der Staatsanwaltschaft Linz vorgeworfen, im Jahr 2017 einem Bewerber um die künstlerische Geschäftsführung der Linzer Veranstaltungsgesellschaft LIVA und damit auch um die Intendanz des Brucknerhauses vorab die Fragen der Hearingkommission zugespielt zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht in ihrem Strafantrag davon, dass der Auftrag für das Gutachten vorwiegend "in seinem eigenen Interesse gelegen" sei. Der konkrete Schaden wird mit exakt 19.061,15 Euro beziffert.
