Der ehemalige Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat sich am Freitag vor dem Linzer Landesgericht wegen Untreue im Zusammenhang mit der Brucknerhaus-Affäre zu verantworten.
Der ehemalige Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat sich am Freitag vor dem Linzer Landesgericht wegen Untreue im Zusammenhang mit der Brucknerhaus-Affäre zu verantworten. Der Prozess wurde lediglich für drei Stunden angesetzt, vier Zeugen sind geladen. Im Falle einer Verurteilung drohen dem 65-Jährigen bis zu drei Jahre Haft.
Hintergrund der Anklage
Den Kern der Anklage bildet ein Vorfall aus dem Jahr 2017. Damals soll Luger Fragen eines Auswahlverfahrens für die Leitung der Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA) und des Brucknerhauses vorab an einen Bewerber weitergegeben haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erhielt der spätere LIVA-Leiter und Brucknerhaus-Intendant Dietmar Kerschbaum die Fragen schon vor dem Hearing, also noch vor der offiziellen Befragung.
