Nach dem heißen und trockenen Sommer erhalten Österreichs Landwirtinnen und Landwirte insgesamt 240 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln, um die massiven Dürreschäden abzufedern.
Die Mittel werden aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt und sollen die teils massiven Ernteausfälle des laufenden Jahres ausgleichen. Wie aus Wien verlautete, reagiert die Regierung damit auf eine außergewöhnliche Witterungslage mit langanhaltender Hitze und Niederschlagsdefiziten, die vor allem Ackerbau, Grünland und Sonderkulturen hart getroffen haben.
Die Gesamtsumme von 240 Millionen Euro ist auf mehrere Maßnahmen aufgeteilt. Geplant sind demnach Direktzahlungen an betroffene Betriebe, Investitionszuschüsse für klimafitte Bewässerungs- und Speichertechnik sowie Entlastungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Anträge sollen über die Landwirtschaftskammern abgewickelt werden, die Auszahlung noch in diesem Jahr beginnen.
