Die österreichische Regulierungsbehörde Schienen Control hat am 15. Juli 2026 einen neuen Bericht veröffentlicht, demzufolge der Bahnverkehr in Österreich 2025 mit 138,9 Millionen Personenzugkilometern einen Rekordwert erreicht hat, während etwa jede zweite Verspätung im überregionalen Zugverkehr auf Ursachen im Ausland zurückzuführen ist.

Wie die Schienen-Control-Chefin Maria-Theresia Röhsler anlässlich des Berichts erklärte, sind Verspätungen im überregionalen Zugverkehr ein wiederkehrendes Thema. „Verspätungen im überregionalen Zugverkehr sind immer wieder Thema“, sagte sie. Gleichzeitig hielt sie fest, dass sich das Problem im internationalen Vergleich in gewissen Grenzen halte.

Laut Röhsler ist dem in etwa der Hälfte der Fälle auch so: „Etwa die Hälfte der Fälle seien auf Ereignisse aus dem Ausland zurückzuführen“. Durchsagen im Bahnhof weisen demnach oft darauf hin, dass eine Verspätung aus dem Ausland die Schuld an der Verspätung trage. „Baustellen auf internationalen Korridoren sorgen nicht nur für Verspätungen, sondern auch für Mehrkosten“, hieß es in dem Bericht.