Der neue österreichische Hochleistungsrechner MUSICA ist am Freitag an den drei Standorten Wien, Linz und Innsbruck offiziell eröffnet worden und verbindet klassisches Supercomputing mit Künstlicher Intelligenz sowie dem Quantenrechner OTTER.

Drei Standorte, ein System

Das Projekt mit dem vollständigen Namen „Multi-Site Computer Austria" bündelt seine Rechenleistung an der TU Wien im „Science Center" im Wiener Arsenal, an der Johannes Kepler Universität Linz sowie an der Universität Innsbruck. Insgesamt 184 Rechenknoten (Compute Nodes) befinden sich am Standort Wien-Landstraße, die Standorte Innsbruck und Linz beherbergen jeweils 128 Knoten. Die geografische Verteilung erhöht nach Angaben der Betreiber die Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit, da die Einzelteile unabhängig voneinander betrieben werden können.