Das österreichische Verkehrsministerium lockert die bestehenden Lkw-Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen wegen der Dürre und der niedrigen Wasserstände an der Donau vorerst nicht und verweist auf die im Vergleich zu Deutschland weniger kritische Lage.

Das österreichische Verkehrsministerium hat entschieden, die geltenden Lkw-Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen trotz der anhaltenden Trockenheit und der sinkenden Pegelstände an der Donau nicht auszusetzen. Als Begründung verwies das Ministerium auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Vergleich zu Deutschland.

Begründung aus dem Ministerium

Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte gegenüber der APA: "Die Situation in Deutschland ist durchaus kritischer als in Österreich, da sehr große Wirtschaftsunternehmen bzw. Verlader ihre Standorte direkt am Rhein haben und zu einem viel größeren Teil von der Schifffahrt abhängig sind." Damit liege der Druck auf die Straßenlogistik in Deutschland deutlich höher als in Österreich, wo die Donau eine geringere Rolle für den Gütertransport spiele.