Berlin, 07 August 2026
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat angesichts des anhaltenden Niedrigwassers am Rhein kurzfristige Maßnahmen angekündigt, um die Versorgung der Industrie und den Gütertransport auf der Wasserstraße aufrechtzuerhalten.
Der Rhein führt seit Wochen deutlich weniger Wasser als üblich. Pegelstände an mehreren Messstellen liegen nach Angaben von Branchenvertretern teils weit unter den Werten, die für den uneingeschränkten Schiffsverkehr nötig wären. Die IHK Rheinhessen erklärte, die chemische Industrie, insbesondere BASF, die Energieversorgung, die Baustoffbranche sowie Hafen- und Logistikunternehmen seien besonders betroffen.
Konkrete Schritte des Bundes
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger kündigte an, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes solle die Engstellen rasch anpassen, damit Binnenschiffe trotz der niedrigen Wasserstände möglichst viel Ladung transportieren können. Zudem werde geprüft, wie Umschlagplätze an Bahn und Straße kurzfristig ertüchtigt werden können, falls einzelne Schiffsrouten teilweise gesperrt werden müssten.
