München/Mainz, 09. August 2026
Angesichts niedriger Pegelstände an Rhein und Donau heben die ersten Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lastkraftwagen an Sonn- und Feiertagen auf, um den Güterverkehr auf der Straße weiter zu ermöglichen.
Hintergrund: Niedrigwasser und seine Folgen
Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands wirkt sich zunehmend auch auf den Güterverkehr aus. Weil die Pegel wichtiger Bundeswasserstraßen sinken, fahren Binnenschiffe weniger oder gar nicht. Auf der Straße soll mehr Transportraum zur Verfügung stehen, weshalb Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lkw aussetzen. Damit dürfen Lastwagen auch an Sonn- und Feiertagen Güter transportieren.
Bayern, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Rheinland-Pfalz gehören zu den ersten Ländern, die diesen Schritt gehen. Die jeweiligen Verkehrsbehörden reagierten auf die niedrigen Wasserstände an Rhein und Donau, die den Schiffsverkehr stark einschränken. Die Lockerung gilt vorerst befristet und orientiert sich an der Dauer der Niedrigwasserphase.
