Das österreichische Außenministerium hat am Dienstag den russischen Botschafter in Wien einbestellt, um ihm die Haltung Wiens zu den jüngst von der EU der russischen Hackergruppe Turla zugeschriebenen Cyberangriffen zu übermitteln.

Diplomatische Demarche in Wien

Die Einbestellung erfolgte am Dienstag in Wien und reiht sich in eine breitere diplomatische Reaktion europäischer Hauptstädte ein. Wie das Außenministerium gegenüber der APA bestätigte und unter Berufung auf einen Bericht der Zeitung „Die Presse" mitteilte, wurde dem russischen Botschafter unmissverständlich mitgeteilt, dass Cyberangriffe auf Österreich inakzeptabel seien. Mit der Einbestellung verband Wien zugleich den Hinweis, dass die Republik Russland für die Angriffe verantwortlich gemacht wird.