Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat in einem Policy Brief die Verteilungseffekte des aktuellen Sparpakets der Dreierkoalition analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass Geringverdiener und der Bankensektor überproportional betroffen sind.
In dem am Donnerstag vorgelegten Policy Brief untersucht die OeNB die Verteilungseffekte der Konsolidierungsmaßnahmen in der Sozialversicherung und bei Familienleistungen. Konkret analysiert wurden demnach die Pensionsanpassung, Änderungen bei den Arbeitslosenversicherungsbeiträgen, die Familienbonus-Reform, die Nicht-Indexierung der Familienleistungen, der Aktivitätsfreibetrag für Pensionisten, die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage sowie das Einfrieren der Geringfügigkeitsgrenze.
