Die slowenische Nova Ljubljanska banka (NLB) hat die Mindestannahmeschwelle für ihr Übernahmeangebot an die Aktionäre der Addiko Bank von 75 Prozent auf über 50 Prozent gesenkt, während die konkurrierende Raiffeisen Bank International (RBI) die gesetzliche 50-Prozent-Schwelle bei Addiko bereits überschritten hat.
Die aus dem Osteuropa-Geschäft der ehemaligen Hypo Alpe Adria im Jahr 2016 hervorgegangene Addiko Bank, die in Wien ansässig ist, fokussiert sich auf Konsumenten und kleine und mittlere Unternehmen und ist in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Rumänien aktiv. Zuletzt notierte die Aktie an der Wiener Börse bei 26,80 Euro, während die RBI 26,50 Euro je Anteilsschein offeriert.
