Der Streaming-Marktführer Netflix hat im vergangenen Quartal 12,56 Milliarden US-Dollar (10,98 Milliarden Euro) umgesetzt, 13 Prozent mehr als im Vorjahr, und sieht nach eigenen Angaben eine Trendwende beim sogenannten Zweite-Staffel-Problem, während das Unternehmen den Einsatz generativer KI in rund 300 Titeln des laufenden Jahres ausweitet.

Der Nettogewinn stieg im jüngsten Quartal um knapp 9 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar, wie aus dem Aktionärsbrief des Unternehmens hervorgeht. Die operative Marge sank allerdings gegenüber dem Vorjahresquartal von 34,1 auf 33,4 Prozent. Für das dritte Quartal stellt Netflix 12,86 Milliarden US-Dollar in Aussicht und damit weniger als von Analysten erwartet. Die Aktie verlor nachbörslich im US-Handel zeitweise rund acht bis neun Prozent; in den Monaten zuvor hatte das Papier bereits mehr als 40 Prozent an Wert eingebüßt.