Die Staats- und Regierungschefs der NATO haben beim Gipfel in Ankara erklärt, die Militärhilfe für die Ukraine im Jahr 2027 mindestens auf dem bisherigen Niveau von 70 Milliarden Euro fortzusetzen.

Beim NATO-Gipfel im türkischen Ankara haben die Mitgliedstaaten der Ukraine umfangreiche finanzielle und militärische Unterstützung zugesagt. Wie aus der von den Staats- und Regierungschefs angenommenen Gipfelerklärung hervorgeht, soll die Militärhilfe für Kiew im kommenden Jahr mindestens auf dem Niveau des laufenden Jahres fortgesetzt werden. Im Jahr 2026 sind den verbündeten Staaten zufolge mindestens 70 Milliarden Euro für Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung vorgesehen.

Auf dem Gipfel wurden zudem neue Rüstungsverträge im Gesamtwert von "mehr als 50 Milliarden Dollar" angekündigt. NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte zuvor eine "engen Beziehung" zur US-Regierung angestrebt und nach den kontroversen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump öffentlich widersprochen.