Im österreichischen Nationalrat hat am Freitag die Debatte über das Budget des Familienministeriums von Claudia Bauer (ÖVP) begonnen, wobei die ausgesetzte Valorisierung der Familienleistungen die Diskussion dominierte.

Die Familienleistungen werden nach Angaben aus der Debatte voraussichtlich erst 2029 wieder valorisiert. Die FPÖ kritisierte diesen Schritt scharf und bezeichnete die Nicht-Valorisierung als "Bankrotterklärung gegenüber Familien und Leistungsträgern". FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger sprach zudem von einem "Raubzug" gegen jene, die das Rad am Laufen halten. Berger warf der Regierung darüber hinaus vor, die traditionelle Familie nur als veraltetes Hindernis zu behandeln.