Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will am 29. Juli über die Nachfolge ihres am Samstag zurückgetretenen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn entscheiden, während gleichzeitig die politische Debatte über Leihmutterschaft in Deutschland durch Spahns persönlichen Fall neu entfacht wurde.
Jens Spahn war am Samstag nach einer Kontroverse um die Bekanntgabe seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurückgetreten. Spahn und sein Ehemann hatten mitgeteilt, dass eine Leihmutter in den USA ihren Sohn Georg zur Welt gebracht hatte. Der Rückzug löste eine breite gesellschaftliche Debatte aus, die über die Personalie hinausgeht und grundlegende Fragen zur Fortpflanzungsmedizin in Deutschland berührt.
