Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron treffen sich am Donnerstag (8:50 Uhr) am Luftwaffenstützpunkt Nörvenich in Nordrhein-Westfalen zum gemeinsamen deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungsrat, um unter anderem über nukleare Abschreckung zu beraten.
Das Treffen ist das erste hochrangige bilaterale Gespräch zwischen Berlin und Paris seit dem Ende des gemeinsam geplanten Kampfjet-Projekts FCAS. Beide Regierungen hatten das Vorhaben eines gemeinsamen europäischen Kampfflugzeugs der nächsten Generation zuvor eingestellt. Nun soll die militärische Zusammenarbeit auf anderen Ebenen sichtbar gemacht werden.
Auf dem Luftwaffenstützpunkt Nörvenich, rund 30 Kilometer westlich von Köln, demonstrieren deutsche und französische Soldaten symbolisch Wartungsarbeiten an den jeweiligen Kampfflugzeugen des Partners. Mit der gemeinsamen Vorführung soll die enge Kooperation zwischen beiden Streitkräften unterstrichen werden – ungeachtet der gescheiterten Flugzeugentwicklung.
