In Österreich ist am Mittwoch, 1. Juli, die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von zehn auf 4,9 Prozent gesenkt worden, während Händler und Kleinbetriebe den damit verbundenen organisatorischen und technischen Mehraufwand beklagen.

Die Senkung ist laut vorliegenden Informationen unbefristet und betrifft eine Vielzahl von Produkten – von Brot und Milch über Eier bis hin zu Blattspinat und Naturjoghurt. Wie ein Sprecher der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) erklärte, behalte die Behörde den Lebensmittelhandel im Auge: "Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sowie die entwickelte Methodik bilden nun die Grundlage für eine mögliche Prüfung der Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel", sagte eine Behörden-Sprecherin.