Mehr als acht Tage nach einer verheerenden Sturzflut im nepalesisch-chinesischen Grenzgebiet haben Rettungskräfte in der Himalaya-Region zwei verschüttete Personen lebend geborgen.

Die Geretteten wurden am Rand der Verwüstungszone nahe dem Fluss Trishuli 3A entdeckt, wie nepalesische Behörden mitteilten. Nach einer mehrtägigen Suche unter schwierigen Bedingungen konnten die Helfer die beiden Verschütteten aus den Schuttmassen befreien. Ihr Zustand wurde zunächst als stabil beschrieben, sie wurden in ein Krankenhaus in der Region gebracht.

Die Sturzflut hatte in der vergangenen Woche weite Landstriche entlang der Grenze zwischen Nepal und Tibet verwüstet und mehrere Siedlungen vollständig weggerissen. Nach offiziellen Angaben steht ein Gletscherbruch als Auslöser im Verdacht, der den Trishuli und seine Nebenflüsse binnen Minuten zu einer tödischen Flutwelle anschwellen ließ.