Elf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf fast 1.400 gestiegen, wie nepalesische Behörden am Sonntag mitteilten.
Die Katastrophe hatte den Himalaya-Staat Anfang September getroffen und ganze Täler unter Wasser und Schlamm gesetzt. Nach offiziellen Angaben stieg die Zahl der bestätigten Todesopfer in den vergangenen Tagen kontinuierlich an, während Rettungsteams aus Nepal sowie internationale Helfer die Suche nach Überlebenden und die Bergung von Leichen fortsetzen.
Betroffen sind vor allem die nördlich der Hauptstadt Kathmandu gelegenen Distrikte. Besonders schwer traf es die Region Rasuwa, die nahe an der Grenze zu Tibet liegt und in der mehrere Dörfer durch die Wassermassen vollständig zerstört wurden. Auch entlang des Flusses Bagmati kam es laut Behörden zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen.
