Nach einer verheerenden Sturzflut in Nepal haben Bergungskräfte damit begonnen, vermisste Opfer in Massengräbern zu bestatten, während Hilfsorganisationen und lokale Behörden die Vorgehensweise öffentlich kritisieren.

Die Sturzflut, ausgelöst durch heftige Regenfälle im Himalaya-Vorland, hat weite Teile mehrerer Distrikte verwüstet und Straßen, Brücken sowie Dörfer unter Schlamm und Geröll begraben. Rettungsteams suchen seither tagelang nach Vermissten, doch die Zahl der bislang nicht identifizierten Toten steigt stetig. Angesichts der enormen Zahl an Opfern und der Sorge vor Seuchenausbrüchen ordneten die lokalen Behörden Massenbestattungen an.

Hintergrund: Sturzflut im Himalaya-Vorland