LASK-Cheftrainer Dietmar Kühbauer hat die Leistung der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft als unzureichend kritisiert und das Erreichen des Minimalziels eingefordert.

Nach dem Ausscheiden des ÖFB-Teams aus der Weltmeisterschaft hat LASK-Cheftrainer Dietmar Kühbauer eine gemischte Bilanz gezogen. Einerseits sei die sportliche Pflichtaufgabe, nämlich das Erreichen der ersten K.-o.-Runde, erfüllt worden. Andererseits habe die Mannschaft die eigenen fußballerischen Möglichkeiten nicht abgerufen, sagte der Coach in einer medialen Stellungnahme.

„Wir haben das Minimalziel erreicht, aber wir haben es von unseren fußballerischen Fähigkeiten definitiv in keinem Spiel gebracht“, zitierte die APA Kühbauer. Damit formulierte der 54-Jährige eine deutliche Kritik an den Auftritten der Auswahl von Teamchef Ralf Rangnick, die über die Gruppenphase hinaus zwar im Turnier blieb, spielerisch aber hinter den Erwartungen zurückblieb.

Defensive und Offensive als Baustellen

Konkret bemängelte Kühbauer sowohl das Defensiv- als auch das Offensivverhalten der Mannschaft. „Nach hinten nicht so verteidigt, wie wir es können, und nach vorne nicht flüssig gespielt“ – mit dieser Einschätzung fasste der LASK-Trainer die aus seiner Sicht größten Baustellen des ÖFB-Teams zusammen. Die Spieler müssten sich dieser Defizite bewusst sein, fügte er hinzu.