Markus Tiller hat die Einsatzbedingungen für Wiener Schulwarte scharf kritisiert und die Praxis angesichts langer Arbeitszeiten als „moderne Sklavenhaltung“ bezeichnet.
Der Christgewerkschafter Markus Tiller kritisierte die Situation der Wiener Schulwarte mit einem Vergleich zur Sklavenhaltung. Er sagte der Zeitung Austria: „Das ist so etwas wie moderne Sklavenhaltung und sieht nach Machenschaften aus, die eines sozialen Dienstgebers unwürdig sind.“ Tiller beschäftigt sich nach eigener Aussage bereits seit Jahren mit dem Thema.
Die Debatte steht im Zusammenhang mit einer von Neos und den Schulwarten angeprägerten 70-Stunden-Woche. Eine solche Wochenarbeitszeit würde das Maximum von 60 Stunden überschreiten, das nach dem Arbeitszeitgesetz grundsätzlich möglich ist. Zwar können einzelne Schulwarte von diesem Höchstwert abweichen, dafür müssten jedoch die Voraussetzungen erfüllt sein.
