St. Pölten, 15 Juni 2026

Die FPÖ Niederösterreich und die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) haben am Montag scharfe Kritik am geplanten neuen Dienstzeitmodell (DZM) für die Polizei geübt und vor finanziellen Einbußen für die Beamten gewarnt.

Reformpläne und Kritik

Die Reform sieht nach Angaben der Kritiker unter anderem eine Reduktion von Journaldiensten sowie Änderungen an den bestehenden 24-Stunden-Diensten vor. Ein erheblicher Teil des Einkommens vieler Beamter besteht aus Journaldienst-, Gefahren- und Wachdienstzulagen, wie die AUF betonte. Eine interne Berechnung, die AUF-Landesvorsitzende Irene Eisenhut vorlegte, kommt für einen durchschnittlichen Beamten auf einen möglichen Brutto-Verlust von mehr als 900 Euro.