Berlin, 15 Juni 2026

Die Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), hat sich gegen die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gestellt, die Einkommensgrenze von 100.000 Euro für die Kostenbeteiligung erwachsener Kinder an der Pflege ihrer Eltern ersatzlos zu streichen.

Hintergrund der Reform

In der schwarz-roten Bundesregierung ist ein offener Streit über die künftige Belastung von Angehörigen in der Pflege ausgebrochen. Die CSU-Politikerin Katrin Staffler, Pflegebeauftragte der Bundesregierung, wandte sich in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) dagegen, eine bestehende Einkommensgrenze von 100.000 Euro ersatzlos zu streichen, wie sie im Entwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken vorgesehen ist.