Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und des Stockholm Institute of Transition Economics (SITE) kommt zum Schluss, dass Russlands Wirtschaft rund vier Jahre nach Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine strukturell erschöpft ist.

Schwindende Reserven und steigende Schulden

Die am Donnerstag vorgestellte Untersuchung wertet makroökonomische Indikatoren aus und zeichnet das Bild einer Volkswirtschaft, die ihre Anfangsreserven aufgebraucht hat. „In den ersten Jahren des Krieges gegen die Ukraine hat sich die russische Wirtschaft als widerstandsfähiger erwiesen, als viele erwartet hatten. Doch nun sind die Reserven aufgebraucht“, erklärte IfW-Präsident Moritz Schularick. „Die wirtschaftlichen Grundlagen haben sich deutlich abgeschwächt.“