Kärntens SPÖ-Landeshauptmann Daniel Fellner hat im Ö1-Mittagsjournal den Vorschlag der Bundes-SPÖ zu verpflichtenden Übungen für Zivildienstleistende skeptisch beurteilt und gleichzeitig seinen Vorgänger Peter Kaiser als besten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten bezeichnet.
Fellner sagte, die Sinnhaftigkeit solcher verpflichtenden Übungen habe sich ihm noch nicht erschlossen. Bei Katastropheneinsätzen setze man üblicherweise auf freiwillige Strukturen: „halte ich nicht für zielgerichtet“. Die SPÖ auf Bundesebene hatte ein Modell „9+2“ für den Zivildienst ins Spiel gebracht, das verpflichtende Übungen oder Schulungen vorsieht.
