Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) hat in der Nacht auf den 26. Mai 2026 in einer Presseaussendung den österreichweiten Start des Bodycam-Einsatzes im Straf- und Maßnahmenvollzug ab Juni bekanntgegeben.

Ziel sei es, die Sicherheit der Justizwachebediensteten zu erhöhen und gleichzeitig die Rechte der Insassinnen und Insassen zu schützen, so Sporrer. Die Geräte würden Übergriffe und unberechtigte Vorwürfe dokumentieren und so für Deeskalation sorgen.

Budget und Technik

Für die Einführung ist ein einmaliges Budget von rund 900.000 Euro vorgesehen. Davon entfallen etwa 780.000 Euro auf die Anschaffung der Hardware sowie rund 120.000 Euro auf die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur der Justiz.