Ein Jugendlicher, der in Zürich einen Juden mit einem Messer angegriffen haben soll, ist vom Obergericht des Kantons Zürich unter anderem wegen Unterstützung einer kriminellen und terroristischen Organisation verurteilt worden und zieht das Urteil nun weiter.

Der Fall beschäftigt die Zürcher Justiz seit Monaten. Das Obergericht hatte den Jugendlichen nach Angaben aus den Verfahrensakten unter anderem der Unterstützung einer kriminellen und terroristischen Organisation, mehrfacher Gewaltdarstellung, Hausfriedensbruchs, Verunsicherung der Bevölkerung, mehrfacher Aufstachelung zu Hass oder Diskriminierung sowie tatsächlicher Diskriminierung schuldig gesprochen. Die Vorinstanz am Jugendgericht Dielsdorf ZH hatte bereits zuvor ein erstes Urteil gegen den Beschuldigten gefällt, das nun vom Obergericht überprüft und bestätigt wurde.