Das Institut der deutsche Wirtschaft (IW) warnt in einer neuen Studie davor, dass Ostdeutschland ohne ausreichende Zuwanderung einen spürbaren Wohlstandsverlust erleiden könnte.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht in seiner Analyse einen direkten Zusammenhang zwischen demografischer Entwicklung und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Bundesländer. Sollte die Zuwanderung weiter sinken, drohe nicht nur ein Rückgang der Beschäftigung, sondern auch eine Verschlechterung der Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen.

Die IW-Experten formulieren die Warnung deutlich: „Damit einhergehend könnte sich auch die Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen, etwa im pflegerischen Bereich, verschlechtern." Besonders der Pflegesektor sei auf zugewanderte Arbeitskräfte angewiesen, da einheimische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer allein den Bedarf nicht decken könnten.